Mein berufliches Selbstverständnis

aus dem Paradies

Im Umgang mit Betreuten, Kollegen, ambulanten Diensten, Einrichtungen und Stellen versuche ich die Grundsätze, die einst Carl R. Rogers für den Umgang mit seinen Patienten formuliert hat, zu beherzigen. Authentizität-ich zeige mich in meinen wirklichen Gefühlen. Akzeptanz-ich trete meinem Gegenüber wertschätzend entgegen. Empathie-ich versuche mich in den Anderen einzufühlen.

Mein berufliches Selbstverständnis habe ich versucht mit drei Begriffen zu umschreiben. Wesentlich-ich habe meine Grenzen, jedoch versuche ich von mir Betreute mindestens so zu betreuen, daß ich mir noch vorstellen kann von mir selbst betreut zu werden. Zuversichtlich-Hoffnung an sich ist eine dem (menschlichen) Leben innewohnende Quelle, die scheinbar unversiegbar uns weitermachen läßt. Widersprüchlich-ich möchte keine Beliebigkeit, ich stelle bei mir grundsätzliche Haltungen fest, jedoch kann es richtig und wichtig sein, die Kraft zu haben gegen Grundsätze verstoßen zu können. Ein Verhungernder muß klauen dürfen.

Regelmäßige Fortbildungen, kollegialer Austausch und Praxisberatung sind für mich selbstverständliche Bestandteile meines Berufslebens.


Mitglied im Berufsverband der BerufsbetreuerInnen e. V. www.bdb-ev.de | Eingetragen im BdB-Qualitätsregister www.bdb-qr.de